Archiv für März 2010

Schnarup-Thumby Kollektiv Blogsports

Mit der Seite wollen wir Texte der Auseinandersetzung des Schnarup-Thumby Kollektivs dokumentieren. Das Schnarup-Thumby Kollektiv besteht weiter mit seiner unterschiedlichen Zusammensetzung und verschiedenen Kollektiv Abenden. Termine von Info-Abende der einzelnen Gruppen des Kollektivs werdet ihr in Zukunft auch hier finden.

Am 18.3.: Radiointerview mit dem Schnarup-Thumby Kollektiv

Am 18.3. ab 20 Uhr werden VertreterInnen des Schnarup-Thumby Kollektivs die Möglichkeit haben bei einem Interview des freien Radios Studie Ansage „Hallo Taxi, einmal Boxi!“ & „Radio F´hain“ den Konflikt um das Schnarup-Thumby darzulegen.

Link zum Radio mit Livestream: www.studioansage.de
oder auf: auf 97,2mhz UKW (Berlin)

Schnarup-Thumby – einem Freiraum droht das Aus?!

Flugblatt des Kollektivs vom Februar 2010
Wir halten es für notwendig und unumgänglich diesen Konflikt und die daraus entstandene Situation auf ein umfassendes Diskussionsniveau zu heben und öffentlich zu machen, damit der Bestand linker Freiräume erhalten bleibt und nicht Privileg von HausbewohnerInnen mit EigentümerInnenmentalität wird.

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Vertrauen? Am Arsch! Papier der Scharni38

Papier der HausbewohnerInnen der Scharnweberstr. 38, F‘Hain, Dezember 2009
„Verhältnisse, innerhalb derer die objektiv zugrunde liegenden Strukturen eine Veränderung zum Positiven de facto unmöglich machen, können nur noch abgeschafft werden- sei es in Hinblick auf das Kneipenkollektiv, die Linke in ihrer derzeitigen Verfassung oder die gesamte kapitalistische Gesellschaft!“ (Scharni38)
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Erklärung der Scharni38 zur Auflösung des Schnarup-Thumby Kollektivs

„Wir, die diese Auflösungserklärung abgeben, sind der Meinung, in Zukunft ein solches Kollektiv gründen zu können auf einer Basis, die sich zuerst als Schutzraum und erst dann als Freiraum versteht. Auch wenn Teile des Kollektivs diese Auflösungserklärung nicht verstehen bzw. ablehnen, so betrachten wir es dennoch als unsere Aufgabe ein Plenum zu bilden, … (Scharni38)
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Frustschutz e.V. ausgesperrt aus Vereinsräume

Indymedia-Beitrag vom 25.02.2010

Frustschutz e.V. ausgesperrt aus Vereinsräume
f‘hain punx 25.02.2010 01:34 Themen: Freiräume Soziale Kämpfe

Das Hausprojekt Scharni38/S38 in Berlin-Friedrichshain hat vor ein paar Tagen die Türschlösser ausgewechselt mit der gleichzeitigen Veröffentlichung einer Erklärung, dass das sog. Schnarup-Thumby Kollektiv nun aufgelöst sei. Damit werden dem Frustschutz e.V. die Vereinsräume entzogen, in dem der Verein seit Jahren Nachbarschaftshilfe, Volxküche, Veranstaltungen und Parties organisierte.
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Stellungnahme zum Papier des S38

Internationalistischer Abend, Entgegnung von Ende September 2009

Ihr schreibt: seit einigen Jahren existiere ein unausgesprochener Konflikt zwischen Haus und Kneipenkollektiv, speziell zum Internationalistischen Abend (IA), und seid nicht in der Lage eine vernünftige Lösung dazu zu entwickeln.

Das überrascht uns auch gar nicht, denn dazu wart ihr auch nicht in der Lage, als andere langjährig im Kneipenkollektiv engagierte MitstreiterInnen das Handtuch geworfen und ihre Mitarbeit eingestellt haben, weil sie keinen Bock mehr hatten, sich gegen die Querschüsse von einzelnen HausbewohnerInnen gegen Vorhaben des IA, oder gegen autoritäres Auftreten von Hausleuten im Schnarup-Thumby Kneipenplenum, zur Wehr zu setzen. Die Kritik dieser Ausgestiegenen an Eurer Machtpolitik gegenüber dem Kneipenkollektiv habt ihr wohlweislich unterschlagen.

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Wir wollen nicht mehr! – Papier der S38 Bewohner innen

Papier der Scharnweberstr. 38 BewohnerInnen vom Sommer 2009
„Es geht uns hier nicht darum mit Druck den Ausstieg des Abends zu erzwingen, sondern dem Kneipenplenum klar zu machen, dasz wir die ganze Zeit schon mit etwas leben, was für uns untragbar ist. Es geht uns darum, im gemeinsamen Kneipenplenum eine Lösung für dieses Problem zu finden. Wir als Haus wollen uns eben nicht wie Vermieter innen aufführen und eine Kündigung/ einen Rausschmiss fordern. Wenn wir eine Gruppe wären, die nicht in diesem Haus wohnen würde, hätten wir das Kneipenkollektiv schon länger verlassen. Rein theoretisch könnten wir das Kneipenkollektiv verlassen, würden aber dadurch zu reinen Vermieter innen werden, was für uns unauflösbarer Widerspruch würde.“ Scharni38-BewohnerInnen, Sommer 2009
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